Für Charlie und Astrid, gewidmet all den freundlichen Thekenkräften:

 

Nicole, Astrid L., Claudia, Albert, Stefan, Liv, Sandra, Chantal, Xintia, Iris, Inge, Monika, Lisa, Stella, Imke, Hannah, Elena, Uwe, Horst, Felix, Andreas, Thomas, Ella, Hardy, Chem, Connie, Sabine, Marina, Judith, Seba, Dana, Tina, die beiden Manu's, Sascha, Sahra, Jana und Conny.



 

In eigener Sache 

Vielen Leuten ist der Frosch in Limmer seit gefühlten 100 Jahren bekannt. Wie es dazu kommt ist schnell erklärt: Jeder Tag ist gleich lang, nur verschieden breit!

Aber, wie lange gibt es diese angesagte Muckerkneipe denn nun wirklich? Hier wollen wir etwas Licht ins Dunkel bringen, und die Frosch-Geschichte mal beleuchten.

 

Cafè, Kneipe, Live-Musik...

...bei diesen drei Worten wusste jeder in den 1980er Jahren, dass nur der Frosch gemeint sein konnte. Zu Beginn der Frosch-Ära öffnete der Laden bereits um 6.00(!!!) Uhr in der Früh. 

Nicht nur die Gerüstbauer, die hier ihr Frühstück einnahmen, wurden vom stilvoll in Szene gesetzten Frosch begrüßt (rechts). Auch viele Livekonzert starteten zu dieser frühen Stunde. (Heute wollen wir das allerdings keinem Musiker mehr zumuten!)

 

Früher war alles kleiner

Das traf auch auf die Bühne im Frosch zu. Ganz rechts im Bild ist gut der "Unterstand" zu erkennen unter den sich meistens Bass und Schlagzeug zurück zogen. Aber eng ist ja bekanntlich auch gemütlich, und so konnte man auch hier über lange Zeit "locker in den Draht grätschen!" 

Unser Foto stammt bereits aus 2003. Der Frosch hatte zum ersten Mal den Besitzer gewechselt, und es zeichneten sich leider die nächsten Schwierigkeiten ab.


Dem Sperrmüll entrissen...

wurde diese Außenwerbung (rechts). Von 2000-2004 begrüßte sie die Froschgäste und erlebte viele, zum Teil skurrile, Feiern mit. Wie die Bronx-Party, bei der das Bier in eingewickelten Tüten serviert wurde und vor dem Lokal wärmten zwei riesige Feuertonnen die Gäste .

 

Zweite Heimat

Zwei überaus am Frosch interessierten Stammgästen ist es zu verdanken, dass diese alte Werbetafel nicht im Container gelandet ist. Sie waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Heute ziert die Außenwerbung eine Laube in einer hannoverschen Gartenkolonie.

Der Umbau

Und dann war es mal wieder soweit. 2004 wechselte der Frosch zum zweiten Mal seinen Besitzer. Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich richtig aufgeräumt. Der Bühne wurde die Überdachung genommen und überhaupt präsentierte sich der Frosch danach in einem völlig neuem Outfit. Dem Frosch auf der Bühne waren diese ganzen Arbeiten wahrscheinlich zu viel. Er war danach verschwunden.

 

 

Alles Neue...

...machte nicht der Mai, sonder Dete Kuhlmann and Friends spielten zur großen Neueröffnungsparty. 

Freundliche Farben und etwas mehr Platz auf der Bühne bescherten den Besuchern ein ganz neues Froscherlebnis.

Und er leuchtet doch

Natürlich wurde im Rahmen der Umbaumaßnahmen auch das Gesicht der Kneipe aufgehübscht. Und siehe da, der Frosch trägt jetzt Krawatte!

Hatte er sich damit die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrochen? 

Nach einem kuren Zwischenspiel, ging der Laden in den nächsten Besitzer über, dem der Frosch aber auch wieder aus der Hand glitt.

 
 

Und dann wurde alles anders!

Selbst in Limmer schrieb man das Jahr 2008, als der Frosch seinen neuen Wirt fand. Damit fand "die Kneipe in Limmer" zu ihren Wurzeln zurück und ist das geworden was sie immer war, die Muckkerneipe!

Ach ja, es dauerte nicht lange, da sah man auch den Frosch wieder auf der Bühne. Und da sitzt er heute noch. Wahrscheinlich fühlt er sich wohl.

 

 

Die hier aufgeschriebenen Zeilen erheben nicht den Anspruch korrekt und umfassend zu sein. Auch die Jahresangaben können durchaus variieren. Sollte jemand über genaue Fakten und eventuell auch Bilder verfügen, schickt mir eine Mail. Ich freue mich über Kritik und Anregungen!

Uwe Genzky